Sachsenpower im SachsenEnergie-Eiskanal: Skeletonsportlerin Susanne Kreher, die bis diesem Frühjahr viele Jahr beim BSC Sachsen Oberbärenburg gestartet war, hat am heutigen Freitag beim Weltcup in Altenberg den zweiten Platz belegt. Für die aus Bärenstein im Erzgebirge stammende Dresdnerin war es nach dem EM-Sieg vor einer Woche im Mixed der zweite Podestplatz in dieser Saison und der erste im Einzel.
Darüber hinaus hat sich die 27-Jährige vom Dresdner SC 1898 einen Traum erfüllt. Denn mit ihrer Platzierung sicherte sich Susanne Kreher auch ihre – erste – Teilnahme bei den Olympischen Winterspielen im Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo. „Die Freude über die erfüllte Norm überwiegt hier ganz klar, dass ich jetzt das Olympiaticket endgültig gezogen habe und hundert Prozent dabei bin“, sagte die Doppel-Weltmeisterin von 2023 mit Freudentränen in den Augen überglücklich. Nach dem ersten Lauf und der nur 17.-besten Startzeit sowie Rang vier zur Halbzeit gelang ihr noch der Sprung auf das Podest.
Der Titel beim Einzelrennen der Frauen am Freitagmittag in Altenberg ging an ihre Verbandskollegin Jacqueline Pfeifer von der RSG Hochsauerland, die neben Olympiasiegerin Hannah Neise (BSC Winterberg) ebenfalls für Schwarz-Rot-Gold an den Start geht. Bronze in der Bobbahn Altenberg schnappte sich Kim Meylemans aus Belgien vor der niederländischen Weltmeisterin Kimberley Bos. Die Belgierin sicherte sich für ihr Land und für sich den ersten Gesamtsieg im Weltcup. Pfeifer wurde Gesamtzweite. Susanne Kreher schaffte erstmals den Sprung in die Top-8. Sie wurde Gesamt-Sechste.
Der zweite Sachse im deutschen Skeletonteam, Axel Jungk (Dresdner SC 1898), ist derzeit nach Rang fünf zur Halbzeit, noch auf Medaillenkurs. Ab 17 Uhr finden die Mixed-Rennen mit den beiden Ex-Oberbärenburger Lokalmatadoren in Altenberg statt.
Am heutigen Freitag war auch der „Tag der Schulen“ beim Weltcup im Kohlgrund, zu dem wieder zahlreiche Schüler die Rennen als Zuschauer verfolgen konnten.
Am Sonnabend und Sonntag finden auch die finalen Weltcuprennen im Zweierbob und Viererbob statt, unter anderem mit dem Abschiedsduell von Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) mit seinem Oberbärenburger Anschieber Jörn Wenzel und dessen Vereinskollegen und Rekordweltmeister Francesco Friedrich aus Pirna.
Mehr Infos zum Weltcupfinale in Altenberg unter: https://wia-altenberg.de/spitzensport/weltcup-bob-skeleton/
(skl/Fotos: ibsf/vhe/ksb)

