Starker Auftritt in Dortmund: Lukas Schober von der SG Freital-Weißig 1861 hat sich die Silbermedaille bei den Deutschen Hallenmeisterschaften erkämpft. Im Wettbewerb der Männer erreichte der 21-Jährige aus Maxen mit einer persönlichen Bestleistung von 19,27 Meter die zweitbeste Weite und ist nun Deutscher Vizemeister!

Schober musste sich nur dem Ingolstädter Georg Harpf (LG Stadtwerke München) vom geschlagen geben. Der Bayer stieß die 7,26 Kilogramm schwere Kugel im Finale in der Helmut-Körnig-Halle erstmals über 20 Meter. Damit knackte und er ebenfalls seine persönliche Bestmarke (20,46 Meter). Bronze ging an den U20-Europameister von 2023, Lasse Schulz (19,14 m) vom TV Plieningen.

„Mein Plan hier war, die super Stimmung mitzunehmen und vielleicht den dritten Platz zu erreichen“, so Lukas Schober. „Dass es hier dann aber so gut läuft und ich persönliche Bestleitung stoße, das ist echt Wahnsinn, gerade bei der starken Konkurrenz.“

Der Weißiger Leichtathlet hatte erst wenige Tage zuvor bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften in Sindelfingen den vierten Platz erreicht – im Diskuswurf! Da sich Schober damit zeitgleich den U23-Titel gesicherte hatte, konnte er auch das Ticket für den internationalen „European Throwing Cup“ Mitte März in Nikosia auf Zypern lösen. Auch im Kugelstoßen dürfte er dort nach seinem Coup von Dortmund antreten.

Insgesamt gab es für sächsischen Leichtathleten bei den Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende dreimal Silber und einmal Bronze. Für Schober war dieser Silberrang der bisher größte Erfolg auf nationaler Ebene.

(skl/Fotos: privat)