In der Olympiasaison kehrt Skeletonsportler Axel Jungk vom BSC Sachsen Oberbärenburg in die Erfolgsspurt zurück. Der 30-Jährige aus Dresden holte am Freitag den ersten Weltcupsieg auf seiner Heimbahn in Altenberg! Es war der erste Weltcupsieg für den aus Honhndorf stammenden Vizeweltmeister von 2020 seit zwei Jahren. Insgesamt war es sein dritter Erfolg in der höchsten internationalen Rennserie.
Im Vorjahr hatte Jungk noch den Sprung ins deutsche Weltcup- und WM-Team verpasst.
Beim dritten Skeleton-Weltcup im Osterzgebirge gewann Lokalmatador Jungk das spannende interne Teamduell gegen Christopher Grotheer vom BRC Thüringen. Nach dem ersten Lauf trennten die beiden deutschen Skeleton-Piloten nur 0,03 Sekunden, Vorwochensieger Grotheer lag vorne.
 
Doch dann zauberte Jungk mit Top-Fahrlinien und -Geschwindigkeiten einen tadellosen zweiten Lauf in den Sachsen Energie Eiskanal – an den Weltmeister Grotheer schlussendlich nicht mehr herankam. Dritter wurde der Lette Martins Dukurs.
 
Axel Jungk zeigte sich nach dem Rennen trotz seines Sieges nicht hundertprozentig zufrieden mit seiner Leistung. Denn das Ziel des Dresdners war es, zwei saubere Läufe runterzubringen: „Ich bin zufrieden, dass ich gewonnen habe, aber im ersten Lauf hatte ich in von der 14 in die 15 einen fatalen Fehler. Das war zum Glück schon so weit unten, dass es nicht mehr so viel Zeit gekostet hat. Das darf eigentlich nicht passieren, aber es waren auch nicht einfache Bedingungen. Es ist superschnell, die Bahn steht hammermäßig da. Und im zweiten Lauf konnte ich diesen Fehler dann gut ausmerzen.“
 
Drittbester Deutscher wurde Alexander Gassner vom BSC Winterberg auf Rang sechs. Bei den Frauen gewann Weltmeisterin Tina Hermann vom WSV Königssee und knackte dabei wie Grotheer den Bahnrekord.
 
(bsd/skl/Foto: BSD/Viesturs Lacis)