Mit den IBSF Junioren Weltmeisterschaften Skeleton 2026 presented by PKE ist am heutigen Freitag der letzte internationale Kufensport-Wettbewerb der Saison 2025/2026 im SachsenEnergie-Eiskanal Altenberg zu Ende gegangen. Der internationale Skeleton-Nachwuchs lieferte gestern und heute auf der anspruchsvollen Rennschlitten- und Bobbahn im Osterzgebirge außerordentlich spannende Rennen um die begehrten Titel.
Erfolgreichste Nation war Deutschland mit insgesamt sechs von 15 möglichen Medaillen. Für den Bundesverband BSD gab es dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze in den verschiedenen Wertungen.
Zum Abschluss holte Deutschland mit dem Duo Marie Angerer (WSV Königssee) und Martin Buchheim (RRC Zella-Mehlis) im Mixed Team Event mit Reaktionsstart Gold vor Lettland und Polen.
Juniorenweltmeisterin wurde Viktoria Hansova vom RSV 90 Schmalkalden aus Thüringen. In der U20-Wertung schnappte sich Angerer ihre erste Goldmedaille bei den Titelkämpfen, die nach dem Bauverzug der eigentlich vorgesehen noch nicht fertig sanierten Bahn am Königssee nach Altenberg verlegt worden war.
Carolin Meier, die bis voriges Jahr beim BSC Sachsen Oberbärenburg gestartet war, freute sich bei ihrem JWM-Debüt über Rang acht – und über viel Unterstützung von ihren Teamkolleginnen. In der U20-Wertung reichte es für die 19-Jährige vom Dresdner Sportclub 1898 mit Platz vier für das erweiterte Podium.
Lokalmatador Emil Schäfer vom Dresdner Sportclub 1898, der seinen ersten JWM-Start gleich auf seiner Heimbahn in Altenberg absolvieren durfte, freute sich über einen bemerkenswerten siebten Platz.
Rang sechs verpasste der 19-Jährige um gerade einmal drei Hundertstelsekunden und auch zum fünften Platz fehlten ihm nur 0.04 Sekunden. In der U20-Wertung reichte es für den amtierenden Jugendsportler des Jahres im Landkreis gar für ein Top-6-Ergebnis. Damit war der Sachse, der im vorigen Mai von Oberbärenburg nach Dresden gewechselt war, bester Deutscher bei den Nachwuchstitelkämpfen im Kohlgrund. Juniorenweltmeister wurde indes der Ukrainer Yaroslav Lavreniuk.
(us/skl/Fotos: wia)
