Der Traum von der 1. Bundesliga ist dramatisch geplatzt. Am Ende fehlte eine Winzigkeit von sieben mehr getroffenen Kegeln. Das Männerteam des KSV 1991 Freital hat nach dem Remis (4,0:4,0) am letzten Spieltag der 2. Bundesliga Ost beim Staffelfünften SKV 9Pins Stollberg den Sprung an die Tabellenspitze verpasst – und damit auch den Staffel-Meistertitel und vor allem den ersten Aufstieg in die 1. Bundesliga.
Besonders bitter: Der hochfavorisierte Spitzenreiter SV Geiseltal Mücheln spielte daheimgegen Zerbst II ebenfalls unentschieden (4,0:4,0) und hielten den KSV 1991 somit bis zum Schluss einen Zähler auf Distanz. Hätten die Freitaler am vorigen Sonnabend ihr Duell im Erzgebirge gewonnen, wären sie dank ihrer besseren Mannschaftspunktebilanz an Mücheln vorbeigezogen.
„Das ist schon sehr bitter. So knapp den Aufstieg zu verpassen, ist schon krass“, sagte der KSV-Vorsitzende und -Spieler Jörg Gotthardt. „Aber wir haben den Aufstieg nicht heute verspielt, sondern vor ein paar Wochen mit der Niederlage gegen den Tabellenletzten. Vielleicht sind aber aller guten Dinge drei und es klappt 2027 mit dem Aufstieg.“
Der KSV 1991 war schon voriges Jahr Vizemeister der 2. Bundesliga Ost geworden und hat die aktuelle sehr starke Spielzeit mit noch mehr Zählern als 2024/25 erneut auf dem zweiten Rang abgeschlossen. Gefeiert wurde dann deshalb doch noch ein bisschen. Bei der Sportgala des Kreissportbundes und der Sächsischen Zeitung trafen sich die Kegler später am Abend im Sportpark Dippoldiswalde. Dort wurde das Team mit Platz 7 bei der Kategorie „Mannschaft des Jahres 2025“ ausgezeichnet.
(ksb/Foto: ksv1991freital/privat)
