Zwei Spieltage vor Schluss kann Aufsteiger SSV Heidenau weiter auf den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga Süd im Feldfaustball hoffen. Am vergangenen Wochenende haben die Elbestädter bei 38 Grad im Schatten im bayerischen Veitsbronn einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.
Nachdem das erste Spiel gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf vom TV Trichtingen knapp mit 2:3 nach Sätzen (13:11, 4:11, 4:11, 11:7, 7:11) verloren ging, gab es in der zweiten Partie einen wichtigen Sieg. Das vorentscheidende Spiel gegen Gastgeber ASV Veitsbronn aus dem oberen Tabellenmittelfeld konnte Heidenau sensationell mit 3:1 (5:11, 11:5, 11:4, 14:12) gewinnen.
Die SSV-Faustballer standen mit dem Rücken zur Wand, zeite aber große Moral und den unbedingten Willen, die Klasse zu halten. Mit diesem Überraschungserfolg überholte der SSV dank der besseren Satzdifferenz von 26:31 (-5) den punktgleichen TSV Grafenau (-9) und sprang auf einen Nicht-Abstiegsplatz, auf Rang sieben. Beide Mannschaften haben 10:18-Punkte.
Warum wurde aber bei der Gluthitze gespielt? „Der Deutsche Faustball-Verband hatte etwaige Spieltagverlegung den Teams überlassen“, so Martin Leichsenring vom SSV. „Logistisch war eine Verlegung aber mit nahen Sommerferien nicht lösbar, weil nach den Sommerferien schon die Aufstiegsspiele in den Ligen folgen“.
An diesem Wochenende steht dann für Heidenau und Grafenau an unterschiedlichen Spielorten der letzte Spieltag an. Heidenau muss am Sonnabend in Waldrennach gegen die aktuelle zeitplatzierten Gastgeber und Spitzenreiter Rosenheim ran. Grafenau bittet Veitsbronn (4.) und Augsburg (3.) zu Duellen. „Das Satzverhältnis wird weiter wichtig sein, wenn es um den Klassenerhalt geht“, so Leichsenring.
(skl/ssv/Foto: ssv)
