Die Rennrodel-Doppelsitzer Silas Sartor vom RRC Altenberg und Liron Raimer (ESV Lok Zwickau) haben bei der Jugendsportlerehrung powered by elbatronic und Autohaus Pirna Gold und Silber geholt. In der Kategorie „Jugendmannschaft des Jahres 2025“ im Landkreis Sächsische Schweiz-Ostererzgebirge belegten sie hinter der Tanzformation „équipage“ vom Tanzteam Wilsdruff Platz zwei. In der Wertung zum „Großen Preis der Jury“ holten die Junioren-Weltmeister von 2025 allerdings den Siegerpokal. Vor dem Mixed-Vierer der Altersklasse 12/13 des Pirnaer Rudervereins und den drittplatzierten Rettungssportlerinnen vom Lifesaving Team Heidenau der DLRG Ortsgruppe Heidenau hatten die beide die Nase bei der Jury vorn.

Die Trophäe nahm dann aber nur Liron Raimer entgegen. Silas Sartor konnte nicht an der JSE teilnehmen, weil er zeitgleich im Trainingslager mit vielen Radsporteinheiten auf Mallorca war. Er wurde von seine Mutter Diana Sartor vertreten.

Die ehemalige Altenberger Welt- und Europameisterin im Skeleton brachte aber auch noch eine Überraschung für Liron Raimer mit – eine Goldmedaille! Bei den für ihn und ihren Sohn siegreichen Junioren-Europameisterschaften 2026 in Lillehammer hatten die Organisatoren das Edelmetall vergessen. Vizelandrätin Kati Kade holte die Ehrung auf der Bühne vor den rund 280 Gästen im Sportpark Dippoldiswalde nach.

Sartor und Raimer haben nach den mit Platz fünf für sie nicht optimalen diesjährigen Heim-Juniorenweltmeisterschaften in Altenberg aber noch einen weiteren Titel geholt. Neben JEM-Gold wurde das Duo auch noch Gesamtweltcupsieger bei den Junioren. In fünf der sechs Wettkämpfe schafften es die beiden auf das Podest, zweimal belegten sie sogar den ersten Platz. Neben Lillehammer war das auch zum Auftakt im österreichischen Bludenz so.

(skl/Fotos: skl)