Vor dem finalen dritten Wettkampftag der Sächsischen Mannschaftsmeisterschaften im Gerätturnen haben die Turnerinnen vom SV Wesenitztal kaum noch Chancen auf einen Medaillenplatz in der 1. Landesliga – Leistungsklasse I. Nach dem sechsten Rang beim 2. Turnier Ende September in Markkleeberg ist die SVW-Riege aber dem erneuten Klassenerhalt in der höchsten Liga im Freistaat nach 2025 wieder sehr nah. 151.950 Punkte holte das Quartett in dem engen Wettkampf.
„Wenn wir realistisch sind, wird das mit einer Medaille in der Gesamtwertung nichts mehr dieses Jahr, dafür waren die anderen zu gut“, sagte Julia Leubert. „Aber absteigen können wir eigentlich so gut wie nicht mehr, der Klassenerhalt ist also fast gesichert.“
Leubert war in Markkleeberg als Gesamtzweite die beste Turnerin der Riege aus Dürrröhrsdorf-Dittersbach – wie schon beim Auftaktwettkampf im März in Weinböhla als Gesamtdritte. Ihr Team wurde damals Fünfter.
In insgesamt drei Durchgängen starteten nun in Markkleeberg 48 Mannschaften . Den Tagessieg in der 1. Landesliga (LK I) sicherten sich wie schon in Weinböhla der TV Markkleeberg von 1871. Das finale dritte Turnier findet am 14. November 2026 in Chemnitz statt.
In der zweiten Landesliga (LK II) Staffel 1 turnte die Riege des VSG Pirna auf Platz sieben, in Weinböhla war die Mannschaft Vierter geworden. Die Zweiten Mannschaft der Pirnaer sowie die Damen-Turnteams vom SV Wesenitztal II und SV Pesterwitz (LK III, Staffel 2) nahmen ebenfalls mit großem Einsatz teil. Sie belegen derzeit hintere Plätze in der Gesamtwertung.
(skl/Foto: privat/svw)
