Nach Jahren in Wilsdruff findet das diesjährige höchste sächsische Tischtennis-Ranglistenturnier der Top-16 dieses Mal in Wilkau-Haßlau südlich von Zwickau statt. Mit dabei sind trotz Absagen von ehemaligen Wilsdruffer Top-Spielerinnen wie Julia Krieghoff und Frieda Scherber (beide TSV Graupa) und Alwine Scherber und weiteren z.B. zu Dresdner Vereinen gewechselten Tischtennis-Assen dennoch auch Athletinnen und Athleten aus dem Landkreis.

So hat sich etwa mit Christian Hilbert ein weitere Spieler vom TSV Graupa für die Top-16 qualifiziert. Beim Ranglistenturnier vor anderthalb Wochen in Döbeln gewann er seine Gruppe mit 4:2-Siegen und löste das Ticket für Wilkau-Haßlau. Das gelang ebenso Lisa Bormann (Foto, l.)

Die frühere Drittliga-Spielerin von der SG Motor Wilsdruff war zur neuen Spielzeit von der Wilden Sau an die Weißeritz gewechselt. Ab sofort spielt die Grumbacherin für den TTC 49 Freital – zusammen mit ihrer langjährigen Wilsdruffer Teamkollegin Selina Langholz.

Die Freitalerin war nach dem Umbruch bei den Wilsdruffer Tischtennisteams zurück zu ihrem Heimatverein gewechselt. Anders als Lisa Bormann hatte Selina Langholz (Foto, r.) voriges Jahr an der Top-16-Rangliste teilgenommen und sich halten können, sie ist damit ebenfalls 2026 dabei.

Lisa Bormann musste sich indes erst wieder qualifizieren. Das gelang ihr dann auch. Mit 5:1-Siegen gewann die Neu-Freitalerin ihre Gruppe beim Turnier in Döbeln und geht nun, am Wochenende, ebenfalls in Wilkau-Haßlau an den Start.

Auch im Punktspielbetrieb haben sie und Rückkehrerin Selina Langholz mit ihrem Team eine Menge vor. „Mit Freital wollen wir im oberen Drittel spielen und vielleicht klappt es dann auch mal, eine Liga höher zu starten“, sagt Lisa Bormann.

In der 2. Bezirksliga der Erwachsenen (mit Männern und Frauen) spielt der TTC 49 unter anderem gegen die SG Oelsa, Post Dippoldiswalde, TTV Königstein und den SV Bannewitz – und gegen ihren Heimatverein und ehemaliges Team von der SG Motor. Nach zwei Spieltagen belegen die bisher siegreichen Freitaler hinter dem punktgleichen Spitzenreiter aus Lommatzsch den zweiten Platz, also den Aufstiegsrelegationsrang.

(skl/Foto: Marcus Schütze/privat)