Ein halbes Dutzend Gold geholt: Wasserspringer Erik Seibt aus Pirna hat Ende August bei den Masters-Europameisterschaften in Graz abgeräumt. Der 54-Jährige vom Dresdner SC 1898 sicherte sich in verschiedenen Wettbewerben im Kunst- und Turmspringen im Auster Sport- und Wellnessbad sechs Goldmedaillen – so viele wie noch nie in seiner schon sehr erfolgreichen Sportkarriere.
Titel holte der frühere Leistungssportler im Einzel (jeweils Brett und Turm), im Drei-Meter-Synchron der Männer (mit Stephan Alt) und im Mixed sowie bei den Turm-Synchronwettkämpfen der Männer (mit Markus Braun) und im Mixed (auch mit Bernadett Schröder).
„Das war definitiv die erfolgreichste EM für mich, und das nach dem wenigen Training, weil unsere Sprunghalle in Dresden über die Ferienzeit wiederholt geschlossen war“, so Seibt. „Aber ich bin auch sehr froh, dass dieses Jahr mein Körper mitgespielt hat und ich ohne jegliche Muskel- oder Stützapparatproblemen unbeschwert durchspringen konnte, ich bin einfach happy.“
Er freut sich nun schon auf die Master-Weltmeisterschaften im Juli 2027 in Budapest. „Da werden die Karten neu gemischt, auch weil ich dann in die Altersgruppe 55-59 aufsteige“, so der Bankmitarbeiter. Bei den Titelkämpfen 2025 war Seibt trotz Rückenbeschwerden u.a. viermal zu Gold gesprungen.
(skl/Fotos: privat)

