Nach einem hochklassigen Wettkampf hat Kugelstoßer Lukas Schober von der SG Freital-Weißig 1861 bei den Deutschen Meisterschaften knapp Bronze verpasst. Bei seinem konstant besten Auftritt in dieser Freiluftsaison mit vier Weiten jenseits der 19-Meter-Marke musste er sich mit einem starken vierten Platz begnügen.
Mit seiner Topweite von 19,42 Meter aus dem dritten Durchgang lag der 21-jährige Maxener am Ende als bester Ostdeutscher hinter dem drittplatzierten Georg Harpf von den LG Stadtwerke München, der wie das Top-Duo im sechsten und finalen Versuch seine Tagesbestweite (19,64 Meter) erreichte.
Deutscher Meister in Bochum-Wattenscheid wurde beim Doppelsieg für den VfL Sindelfingen Eric Maihöfer (20,16 m) vor Tizian Lauria mit 19,97 m. Insgesamt hatten sich elf Sportler für den Endkampf im Lohrheidestadion qualifiziert.
Wurf-Ass Lukas Schober hatte bereits Anfang Juli bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wattenscheid zwei Medaillen geholt: Im Diskuswurf sicherte er sich Bronze, hinter dem Münchner Harpf erkämpfte sich der Weißiger damals im Kugelstoßen zudem mit 18,77 Metern Silber.
(skl/Foto: privat)
