Ringerin Melanie Lorenz aus Freital überzeugt mit starken Leistungen bei internationalen Turnieren. Die für den FC Erzgebirge Aue startende Athletin sicherte sich im September gleich zwei Goldmedaillen. Beim internationalen Brandenburg Cup Mitte Oktober erkämpfte sie sich zudem Silber.

Nach dem erfolgreichen Abitur hat Melanie Lorenz inzwischen ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Ringerverband Sachsen begonnen. Auch sportlich ist die junge Athletin weiterhin auf Erfolgskurs.

Im September stand die 19-Jährige bei zwei Turnieren ganz oben auf dem Podest. Zunächst gewann sie beim Turnier der Olympiasiegerin Aline Rotter-Focken in Gersweiler im Saarland die Goldmedaille in der Altersklasse U20 bis 72 Kilogramm.

Beim Internationalen Pokalturnier der Stadt Werdau startete sie dann bei den weiblichen Aktiven eine Gewichtsklasse höher bis 76 Kilogramm. Mit zwei Siegen sicherte sie sich auch hier den Turniersieg.

Ein weiteres internationales Kräftemessen folgte vor wenigen Tagen beim Brandenburg Cup im Sportzentrum Frankfurt (Oder). Athletinnen aus zehn Nationen, darunter Deutschland, Dänemark, Schweden, Polen, Kanada und Ungarn, gingen dort auf die Matte. In der Altersklasse U23 bis 72 Kilogramm traten acht Ringerinnen gegeneinander an.

Melanie Lorenz setzte sich gegen ihre Kontrahentinnen aus Polen und Schweden jeweils mit technischer Überlegenheit durch. Erst im Finale musste sie sich einer Gegnerin aus Ungarn geschlagen geben und gewann damit die Silbermedaille.

Auch bei den Europameisterschaften der Altersklasse U20 im Juli in Skopje, Nordmazedonien, hatte die Freitalerin zuvor internationale Wettkampferfahrung sammeln können. Dort unterlag sie der Moldauerin Alexandra Moisei, die das Turnier später auf dem dritten Platz beendete.

Mit zwei Goldmedaillen und einer Silbermedaille bei internationalen Turnieren hat Melanie Lorenz in den vergangenen beiden Monaten ihre sportliche Stärke unter Beweis gestellt.

(skl/alo/Fotos: alo/privat)