Comeback geglückt: Die Tischtennis-Damen vom TSV Graupa sind nach einem Jahr Spielpause zurück. Nach dem geglückten Aufstieg 2024/25 und sofortigen personalbedingtem Rückzug aus der Regionalliga sind die Graupaerinnen nun wieder in der Oberliga Mitte an den Start gegangen.

Das erste Spiel in der fünfthöchsten deutschen Spielklasse nach der einjährigen Vakanz war sogleich erfolgreich – und dies, obwohl zwei Talenten aus dem Reserveteam aushelfen mussten. Graupa gewann am vergangenen Sonnabend sein Auftaktspiel daheim gegen den SV Dresden-Mitte II mit 6:4.

Neben den erfolgreichen Routiniers Galina Telnaya und Barbora Polivkova waren auch die jüngeren Spielerinnen Hermine Wähner und Charlotte Franke beim TSV an den Start gegangen. Letztere holte sogar den 3:2-Einzelsieg zum vorentscheidenden Punkt zum 6:3 gegen Dresdens Steffi Hartmann (10:12, 11:7, 11:6, 5:11, 14:12).

Die nächsten beiden Duelle finden am 10. Oktober 2026 auswärts statt. Dann muss der Oberliga-Sechste ab 10 Uhr gegen den SV Alemania Riestedt II und ab 14 Uhr gegen den DJK Biederitz ran.

In der Sachsenliga läuft es für die TSV-Reserve indes noch nicht so rund. Während sich die SG Oelsa dort nach einem Punktgewinn in Hohndorf und einer punktlosen Reise nach Aufbau Chemnitz auf Platz fünf hält, belegt Graupas Damen-Nachwuchs nach zwei Niederlagen den letzten Rang.

Dem gemischte Erwachsenen-Team von Graupa ist es noch nicht besser ergangenen. Die Mannschaft unterlag auswärts beiden Top-Teams aus Leipzig – sowohl bei Spitzenreiter SG Clara Zetkin als auch bei den Leutzscher Füchsen gab es für den Vorletzten jeweils eine 5:10-Niederlage zum Saisonstart in der Sachsenliga.

Am 10. Oktober 2026 steht das Saisondebüt zu Hause an. Ab 14 Uhr geht es dann für Frieda Scherber, Robert Kempe, Florian Kaulfuß, Christian Hilbert und Co. in der Graupaer Schulsporthalle gegen den Tabellenvierten TSV Elektronik Gornsdorf.

(skl/Foto: tsv/Ulf Schmidt)