Nach dem Meistertitel in der Regionalliga und den damit verbundenen Aufstieg haben die Volleyballspielerinnen vom SC Freital am vergangenen Sonnabend und Sonntag daheim ihre ersten beiden Partien in der Dritten Bundesliga Ost bestritten. Nach der 0:3-Niederlage (22:25, 20:25, 13:25) gegen den Dresdner SSV zum Auftakt gab es tags darauf mit dem 3:2-Heimerfolg (19:25, 25:21, 16:25, 25:18, 15:6) gegen den VCO Dresden den ersten Sieg für den Neuling in der 3. Liga. Wir haben darüber mit Freitals Trainer Christian Straube gesprochen.

Herr Straube, Glückwunsch zum ersten Sieg in der 3. Bundesliga! Wie fällt Ihr Fazit nach den ersten beiden Heimspielen aus?
Christian Straube: Grundsätzlich bin ich schon zufrieden und hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass wir bereits am zweiten Spieltag Punkte einfahren. Nach der Niederlage gegen den Dresdner SSV haben wir uns direkt den ersten Erfolg gesichert – das ist für uns als Neuling ein fantastischer Einstand.

Wo lagen die Unterschiede zwischen den beiden Partien gegen den Dresdner SSV und den VCO Dresden?
Gegen den Dresdner SSV war unser Spiel noch sehr unstrukturiert. Der SSV spielt einen wirklich harten Ball. Die Mädels vom VCO zwar auch. Aber dieses junge, stark aufspielende Team hatten wir letztlich einfach besser im Griff.

Was war der Schlüssel zum knappen Erfolg gegen den VCO?
Sehr positiv war, dass wir – genau wie im vergangenen Jahr – nie aufhören, Volleyball zu spielen. Wir machen immer weiter und geben nicht klein bei. Ich habe dem Team gesagt: Wenn wir nur 80 bis 95 Prozent geben, gewinnen wir das nicht. Wir mussten über unsere Grenzen gehen, bei 105 Prozent sein und über unserem eigentlichen Leistungsniveau agieren. Das haben die Mädels überragend umgesetzt.

Wo sehen Sie sportlich aktuell die größten Unterschiede zwischen der Regionalliga im vorigen Jahr und der 3. Liga in dieser Saison?
Das Spiel ist bedeutend schneller, vor allem was die Arbeit der Zuspielerinnen angeht. Da sind wir gerade bei der Blockbildung noch etwas im Hintertreffen. Das müssen und können wir aber zeitnah über eine bessere Vorpositionierung wettmachen.

Wie schätzen Sie Ihre Rolle in der neuen Spielklasse ein?
Uns war von Anfang an klar, dass wir in dieser Liga erst einmal eine untergeordnete Rolle spielen. Wir müssen unser Team stets optimal einstellen und auf eine gute Tagesform hoffen, um uns hier und da ein paar Punkte mitzunehmen.

Welches Ziel stecken Sie sich für den weiteren Saisonverlauf?
Da ist ganz klar: Der Klassenerhalt ist unser großes Ziel.

Das Gespräch führte Stephan Klingbeil/KSB.

Das nächste Spiel des SCF ist wieder eine Heimpartie. Sie findet am 11. Oktober 2026 in der Turnhalle Hainsberg in der Richard-Wolf-Straße in Freital statt. Gegner ab 16 Uhr ist der TB/ASV Regenstauf.

 

Weitere Ergebnisse vom Wochenende:

Frauen, Sachsenliga:

TuS Dippoldiswalde 1992 – Chemnitzer VV II  0:3 (14:25, 24:26, 19:25)
TuS Dippoldiswalde 1992 – SV Lok Engelsdorf  3:2 (21:25, 26:24, 14:25, 25:23, 15:10)

(Foto: skl)