Das Bundeskanzleramt hat die Förderentscheidung für die sieben Spitzenverbände des olympischen Wintersports für das Jahr 2027 getroffen. Insgesamt stellt der Bund hierfür rund 30,6 Millionen Euro zur Verfügung, um Planungssicherheit für die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich zu schaffen.
Von der Summe fließen 9,4 Millionen Euro direkt in Maßnahmen der Verbände, 14 Millionen Euro in das Leistungssportpersonal sowie weitere Millionen in wissenschaftliche und praktische Unterstützungseinrichtungen. So würden die Olympiastützpunkte 2,2 Millionen Euro erhalten. Ziel der gezielten Förderung ist es, disziplinübergreifend die Sportarten mit den größten Erfolgsperspektiven zu stärken.
Der neue Staatsminister für Sport und Ehrenamt, der zweifache Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe, betonte am Mittwoch via Instagram die Bedeutung dieser Maßnahme: „Die Olympischen Winterspiele 2030 beginnen somit schon heute“. Damit schaffe die Bundesregierung die Grundlagen, um im Medaillenspiegel bei den Winterspielen wieder unter die Top drei im Nationenranking zu kommen.
Die Olympischen Winterspiele 2030 finden vom 1. bis 17. Februar 2030 in den französischen Alpen und Lyon statt.
(skl/Foto: ksb)
