Im vergangenen Jahr wurden so viele Sächsische Kindersportabzeichen „Flizzy“ wie noch nie abgelegt. 19.157 waren es 2025 in Sachsen. Dies teilte der Landessportbund Sachsen nun mit. Die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre hat sich damit fortgesetzt – und zeigt unter anderem auch, wie viel Freude Kinder an Sport und Bewegung haben.

„Flizzy“ richtet sich an Kinder im Kita-Alter von etwa drei bis sieben Jahren. An sieben Stationen können sie grundlegende motorische Übungen absolvieren und ihre Fähigkeiten testen. Dabei geht es vor allem um eines: Spaß an der Bewegung.

Besonders großen Zuwachs erzielten der Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit mehr als 1.700 Abzeichen und der KSB Vogtland mit über 960. Beide Regionen haben ihre Zahlen im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln können. Spitzenreiter mit den meisten Abzeichen ist der Stadtsportbund Leipzig. Dort wurde mit 3.003 Abzeichen erstmals die 3.000er-Marke geknackt.

Nicht nur die ganz Kleinen haben einen Rekord geholt. Auch bei den Deutschen Sportabzeichen hat Sachsen im vergangenen Jahr ordentlich zugelegt. Der Freistaat konnte beim DSA 18.614 Sportabzeichen sammeln. Rund. 2.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Freistaat konnte damit einen Zuwachs von rund zehn Prozent erreichen können, so viel wie kein anderes Bundesland.

„Flizzy“ knüpft nun mit dem neuen Rekord an diesen Erfolg an. „Das zeigt eindrucksvoll, dass die Begeisterung für Bewegung schon bei den Kleinsten beginnt und Menschen ein Leben lang begleiten kann“, so Prof. Almut Krapf, LSB-Vizepräsidentin für Sportentwicklung. „Gleichzeitig sind solche Erfolge kein Selbstläufer: Sie sind das Ergebnis des großartigen Engagements vieler Vereine, Kitas, Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie unserer Flizzy-Verantwortlichen in den Kreis- und Stadtsportbünden. Sie schaffen die Angebote, motivieren, begleiten und bringen Kinder und Erwachsene immer wieder in Bewegung. Ihnen allen gilt unser ganz besonderer Dank – denn ohne diesen engagierten Einsatz vor Ort wären solche Erfolge nicht möglich.“

(lsb/skl/Foto: skl)