Nach der bisher erfolgreichsten Saison steht der SC Freital vor der nunmehr fünften Spielzeit in der NOFV-Oberliga. In der Südstaffel der fünfthöchsten deutschen Fußball-Spielklasse hatte die Elf von Trainer Christopher Beck den zweiten Tabellenplatz belegt. In die Jahren zuvor hatte es der SCF auf die Plätze sieben, acht und sechs geschafft. Nun wurde die Mannschaft Vizemeister!
Wochenlang stand das beste Team aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sogar an der Spitze der NOFV-Oberliga und durfte vom Aufstieg in die Regionalliga träumen. Doch am Ende musste die Weißeritztaler dem RSV Eintracht 1949 aus Stahnsdorf den Vortritt lassen. Der Brandenburger Klub hatte letztendlich neun Zähler Vorsprung. Freital verteidigte nach 19 Siegen und zwei Remis in 30 Partien den Silberplatz vor dem punktgleichen Ex-Regionalligisten VFC Plauen.
Nun geht es in die fünfte Runde nach dem Aufstieg 2022. Der Aufstieg als sportliches Ziel wurde nicht formuliert. Der SC Freital hat derweil mehrere Spieler wie Sandro Schulze, Robin Fluß, Eric Ranninger, Franz Häfner, Maximilian Schmidt verabschiedet und darüber hinaus weitere Kicker an das eigene U23-Team in der Sachsenliga abgegeben. Hinzu kamen dann bislang mit Eduard Hofmann und Matteo Hecker zwei bisherige Spieler vom Bischofswerdaer FV und Steve Zizka von Brandenburgs Landespokalsieger VfB Krieschow.
Mehrere Testpartien haben die Freital nun bereits absolviert. Und auch die jüngsten Partie verlief erfolgreich. Am Mittwochabend empfing der SCF in der heimischen WGF-Arena/Stadion des Friedens (Foto) die Sachsenliga-Aufsteiger Großenhainer FV und gewann mit 4:0 (3:0).
Am heutigen 31. Juli geht es gleich weiter mit dem nächsten Test. Ab 18 Uhr treffen die Freitaler auswärts in der Sportanlage Steierische Straße auf Sachsenligist FV Dresden 06 Laubegast.
Das erste Meisterschaftsspiel für die Freitaler steht am 9. August 2026 gegen die SG Dynamo Dresden II an. Das Nachbarschaftsderby beim Sachsenmeister und Aufsteiger wird dann um 14 Uhr im Heinz-Steyer-Stadion angepfiffen.
(skl/Foto: skl)
