Vier Tischtennis-Asse aus Vereinen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge haben beim höchsten sächsischen Tischtennis-Ranglistenturnier der Top-16 in Wilkau-Haßlau südlich von Zwickau teilgenommen. Florian Kaulfuß vom TSV Graupa sorgte dabei für das beste Ergebnis des Quartetts.

Der Sachsenliga-Spieler (Foto) erkämpfte sich Bronze. Nach Platz zwei in seiner Vorrundengruppe war er mit 4:2-Siegen in der Endrunde sogar punktgleich mit dem zweiplatzierten Lokalmatadoren Lenny Schubert, der die bessere Satzdifferenz hatte. Gesamtplatz neun und Rang eins in der Platzierungsrunde 9 bis 16 sicherte sich Kaulfuß‘ Vereinskollege Christian Hilbert.

Der Graupaer hatte sich zuvor beim Qualifikationsturnier in Döbeln das Ticket für den Wettkampf der 16 besten Tischtennisspieler und -spielerinnen von Sachsen gesichert – genauso wie Lisa Bormann.

Die frühere Drittliga-Spielerin von der SG Motor Wilsdruff war zur neuen Spielzeit von der Wilden Sau an die Weißeritz gewechselt. Ab sofort spielt die Grumbacherin für den TTC 49 Freital – zusammen mit ihrer langjährigen Wilsdruffer Teamkollegin Selina Langholz.

Die Freitalerin war nach dem Umbruch bei den Wilsdruffer Tischtennisteams zurück zu ihrem Heimatverein gewechselt und bereits für das Ranglisten-Turnier gesetzt. Lisa Bormann hatte sich indes erst wieder qualifizieren müssen. Das gelang ihr dann auch mit den Gruppensieg vor zwei Wochen in Döbeln.

In Wilkau-Haßlau zeigten beide Freitalerinnen starke Auftritte. Selina Langholz wurde mit 5:2-Siegen Zweite in ihrer Vorrundengruppe, Lisa Bormann (4:2) am Ende Dritte in der Parallelgruppe. In der Endrunde erreichte Selina Langholz dann Platz fünf. Ihre Freitaler Teamkollegin wurde Achte.

Die Titel gingen in diesem Jahr an die Ex-Graupaerin Leonie Hildebrandt von Drittligist Leutzscher Füchse und Onufrii Hoian vom TTC SR Hohenstein-Ernstthal.

(skl/Foto: Ulf Schmidt/tsv)