Fast 50 Sportlerinnen und Sportler mit Behinderungen sind beim Jubiläum vom „Internationalen Meeting Para Leichtathletik“ in Freital an den Start gegangen. Das weit über die Region bekannte Wettbewerb wurde unter der Leitung der Freitaler Paralympics-Medaillengewinnerin Siena Christen in diesem Jahr zum 15. Mal ausgetragen.
Trotz des im Anschluss stattfindenden Open-Air-Kinos konnte das Meeting in der WGF-Arena/Stadion des Friedens reibungslos stattfinden. Einzig die offenbar noch immer nicht entschuldigte Abwesenheit der drei erwarteten algerischen Para-Leichtathleten sorgte für etwas Verwirrung.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland, Syrien, Ukraine und der Tschechischen Republik haben sich bei dem von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, der Stadt Freital, dem KSB und weiteren Partnern unterstützten Sportveranstaltung des SC Freital in mehreren Disziplinen gemessen.
Bei der 15. Auflage am 20. Juni 2026 wurde laut Veranstaltern auch ein Deutscher Rekord mit Jahresweltbestweite und WM-Norm für 2027 aufgestellt. Im Kugelstoßen erreichte die 25-jährige sitzende Paralympics-Starterin Charleen Kosche aus dem badischen Rheinfelden eine Weite von 8,12 Metern.
In der Meeting-Gesamtwertung sicherte sich die Studentin und EM-Dritte von 2018 hinter der 19-jährigen Tagessiegerin, der WM-4. Friederike Brose aus Spremberg, den zweiten Platz. Dritte wurde die Lausitzerin Francés Herrmann. Rang vier ging an den aus der Ukraine stammenden, gelähmten Kugel- und Diskussportler Oleksandr Pakhomov. Alle vier starten für den BPRSV Cottbus.
Die internationalen Para-Leichtathletikwettkämpfe in Freital waren außerdem dieses Jahr auch noch erstmals mit den Mitteldeutschen Meisterschaften gekoppelt.
(skl/Foto: Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e.V.)
